Vita
Prof. Dr. Hubert Burda wurde am 9. Februar 1940 als dritter Sohn
von Franz und Aenne Burda geboren. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte,
Archäologie und Soziologie an der Ludwig- Maximilians-Universität in München
(1960-65) promovierte er zum Dr. phil. mit der Arbeit „Die Ruinen in den
Bildern Hubert Roberts“. Parallel dazu arbeitete Hubert Burda in der Münchner
Redaktion von BUNTE. 1966 überträgt ihm Senator Dr. Franz Burda die Leitung des
Münchner Verlagshauses, 1973 übernimmt er die Verantwortung für den gesamten
Verlagsbereich.
Ende 1986 übernahm Dr. Hubert Burda das Verlags- und Druckunternehmen mit
damals 15 Zeitschriften. Er baute das deutsche Verlagsgeschäft aus, setzte
verstärkt auf die Internationalisierung der Verlagsaktivitäten, machte Online,
Hörfunk und TV zu soliden Geschäftsfeldern – und führte damit das
traditionsreiche Familienunternehmen erfolgreich ins dritte Jahrtausend. Unter
seiner strategischen Führung gelang im Jahr 1993 mit dem Nachrichtenmagazin FOCUS die erfolgreichste
Zeitschriften-Neueinführung in der Geschichte der deutschen Publizistik. Heute
bietet Hubert Burda Media
seinen Lesern, Zuschauern, Hörern, Nutzern und Kunden mit über 240
Zeitschriften und Magazinen in 27 Ländern, mit Online-Portalen, TV-Formaten und
Internet-Dienstleistungen die ganze Welt der Kommunikation.
Prof. Dr. Hubert Burda ist Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Mitbegründer des European Publishers Council (EPC). Er
vergibt den Hermann-Lenz-Preis
für deutschsprachige Literatur und gründete die Hubert-Burda-Stiftung, um den
interdisziplinären Austausch von Erkenntnissen und Ideen über Zukunftsthemen
voranzutreiben. Als Vorsitzender des Hochschulrats der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
setzt sich Dr. Burda seit 1999 für die verstärkte Vernetzung von Wirtschaft und
Wissenschaft ein. Das Hubert Burda
Center for Innovative Communications, ein Institut für Neue Medien, schuf
er in der Ben-Gurion-Universität im israelischen Beer Sheva. Engagiert
unterstützt Dr. Hubert Burda mit den „Partners in Tolerance“ Steven Spielbergs Shoah Foundation und die Produktion der CD-ROM
mit Zeugnissen der Holocaust-Überlebenden für den Unterricht an Schulen.
Für seine verlegerischen und unternehmerischen Leistungen ist Hubert Burda mit
zahlreichen Preisen geehrt worden, darunter mit dem „Europäischen Print Medien
Preis“. Im Oktober 2001 erhielt er die „Goldmedal Freedom of Speech“ des
europäischen Verbandes der Kommunikationsagenturen EACA
für sein Engagement im Kampf gegen ein EU-Tabakwerbeverbot. Das 1996 an ihn
verliehene Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik
Deutschland wurde 2002 durch das Große Verdienstkreuz ergänzt. Zu Burdas 60.
Geburtstag am 9. Februar 2000 verlieh der Ministerpräsident des Landes
Baden-Württemberg während der Einweihung des hochmodernen Redaktions- und
Verlagshauses Burda Medien Park dem Verleger den Ehrentitel Professor. Im Juli
2002 verlieh die Staatliche Hochschule
für Gestaltung, Karlsruhe die Ehrensenatorwürde an Prof. Dr. Hubert Burda.