Freitag, 30. September 2005
Was wir tun?
Was wir tun? Wir befassen uns mit dem Raum,
schweigen, lassen die Toten schlafen.
Schneiden die Bäume, umfrieden den Kompost,
kippen gefangene Mäuse aus der Falle.
Das Abendessen tragen wir uns in den Garten hinaus,
ins Zimmer herein nehmen wir Reisigzweige.
Gelb geben wir sie dem Gartenfeuer zurück,
der süße Rauch wälzt sich durch die Kleiderschränke.
Dem Abend zu beobachten wir vom Fenster aus die Mauer,
reden so, daß wir die Toten nicht wecken.
Lieben uns inmitten der Möbel
mit Körpern, die nicht Gegenteil des Raumes sind.
Entnommen aus: Die Welt ist aus dem Stoff, der Betrachtung verlangt - ein Gedichtbuch für Hubert Burda zum 65. Geburtstag (hrsg. von Uwe Brandner), München 2005
Über Petr Borcovec
Dienstag, 27. September 2005
Dr. Hubert Burda eröffnet Kunstausstellung
Nicht nur mit Offenburg sei das Künstlerpaar Kunkel eng verbunden, sondern auch mit dem Hause Burda, so die Vorsitzende des Kunstvereins Offenburg-Mittelbaden, Cornelia Woll. Ihre Worte zur Eröffnung der Ausstellung „Werner Kunkel und Anne Kunkel-Schilbach“ im Kulturforum galten Erinnerungen an die Zeit, als Hubert Burda in seiner Jugend auf Geheiß seines Vaters Franz Burda Malunterricht bei Kunkel nahm. Der Maler prägte das Kunstverständnis des Verlegers bis heute.
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Porträt des sechzehnjährigen
Schülers Hubert Burda, gemalt von
Anne Kunkel-Schilbach Ende 1956
Freitag, 23. September 2005
Nicolas Born: Es ist Sonntag
Es ist Sonntag
die Mädchen kräuseln sich und Wolken
ziehen durch die Wohnungen -
wir sitzen auf hohen Balkonen.
Heute lohnt es sich
nicht einzuschlafen
das Licht geht langsam über in etwas
Bläuliches
das sich still auf die Köpfe legt
hier und da fällt einer
zusehends ab
die anderen nehmen sich
zusammen.
Diese Dunkelheit mitten im Grünen
dieses Tun und Stillsitzen
dieses alles ist
der Beweis für etwas anderes
Entnommen aus: Die Welt ist aus dem Stoff, der Betrachtung verlangt - ein Gedichtbuch für Hubert Burda zum 65. Geburtstag (hrsg. von Uwe Brandner), München 2005
Über Nicolas Born
Freitag, 23. September 2005
Schon über 50 "Paten für Toleranz"
Unter dem Motto „Paten für Toleranz“ setzen Münchner Bürger und Medienhäuser ein Zeichen für menschliches Miteinander über die Grenzen von Religionen und Kulturen hinweg. Die Initiative unterstützt den Bau des jüdischen Zentrums am Jakobsplatz. Über 50 Paten - darunter Persönlichkeiten wie Regine Sixt, Heinrich Graf von Spreti, Dr. Florian Langenscheidt, Patricia Riekel, Dr. Maria Furtwängler und Michael Käfer - beteiligen sich bereits an der Aktion und haben über 130.000 Euro gespendet.
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Die Initiative "Paten für Toleranz" unterstützt den Bau des Jüdischen Zentrums am Jakobsplatz
Freitag, 09. September 2005
FREUNDIN im neuen Outfit
Die FREUNDIN hat renoviert. Am 8. September wurde das modernisierte Heft in München präsentiert. Anläßlich der Präsentation zeigte sich Verleger Dr. Hubert Burda beeindruckt: "Sie haben ein tolles Heft gemacht. Die FREUNDIN muss von einer Frau gemacht werden“, lobte er. „Es gibt Zeitschriften, die sind großartig und machen einen elektrisch“, fügte er mit der aktuellen Ausgabe des Magazins in der Hand hinzu.
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Dr. Hubert Burda, Ulrike Zeitlinger, Lisa Miskovsky, Klaus-Peter Lorenz, Yvonne Jarchow, Henning Ecker und Lisas Managerin Marie Dimberg
Montag, 05. September 2005
Quo Vadis Europa?
Chefredakteure, Verleger, Herausgeber, Autoren und Kolumnisten aus ganz Europa trafen sich am Wochenende in Potsdam im Rahmen des „M 100 Sanssouci Colloquiums“ zum ersten großen Kongress europäischer Medienmacher. Unter dem Motto „Quo vadis Europa?“ diskutierten die Teilnehmer aus zwölf Ländern zwei Tage lang über aktuelle Fragen der europäischen Integration.
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Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs, Lord Weidenfeld, Lord Foster und Dr. Burda bei der Preisverleihung
Donnerstag, 01. September 2005
Beckenbauer stiftet Warhol
Franz Beckenbauer stiftet seinen Warhol. Damit will er das Kulturprogramm unterstützen, das die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland 2006 begleitet. Eine der Ausstellungen trägt den Namen „Rundlederwelten“. Was würde dafür besser passen als ein Warhol-Porträt des jungen „Kaisers“ Franz Beckenbauer aus seinen noch sportlicheren Tagen?
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Franz Beckenbauer, der Leiter des Organisationkomitees Andre Heller und Innenminister Otto Schily enthüllen das Kunstwerk in Berlin
